Ziele

Diese sind:

• gesellschaftliche Akzeptanz (hier soll unsere Plakataktion der erste Schritt sein)
• Informations- und Lobbyarbeit, so wie die Vernetzung auf verschiedenen Ebenen (Eltern, Schule, Politik)
• die Einhaltung der Schulgesetze NRW (Nachteilausgleich) an allen Schulen
• kooperative Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Düsseldorf
• pädagogisch wertvolle und vor allem zielführende Förderung
• weitere Betroffene (Kinder / Eltern) und Unterstützer (Lehrer / Institutionen) zu erreichen.

Denn betroffene Kinder benötigen:

• ein größtmögliches Maß an Verständnis und Akzeptanz durch gut informierte Eltern und Lehrer
• Stärkung des Selbstwertgefühl
• frühestmögliche kompetente Hilfe und Unterstützung
– Voraussetzung hierfür ist eine frühe Diagnose!

Die wichtigsten Aufgaben der Eltern:

• Unterstützen und stärken Sie Ihr Kind!
• Informieren Sie sich über Ihre Rechte! (LRS-Erlass)
• Pflegen Sie einen intensiven und kooperativen Austausch mit den Lehren und der Schule!
• Stellen Sie sicher, dass die LRS in der Schulakte Ihres Kindes dokumentiert wird!
• Bemühen Sie sie um fachlich qualifizierte Legasthenie-Förderung
– keine Nachhilfe!
• Gründen Sie eine Eltern AG (2 Eltern reichen) an Ihrer Schule
und setzen Sie sich gemeinsam für die Recht Ihrer Kinder ein!

Die wichtigsten Aufgaben der Lehrer:

• Informieren Sie sich zum Thema Legasthenie, LRS und Dyskalkulie
http://www.legakids.net , (kostet kein Geld, aber Ihre Zeit)
• Unterstützen, stärken und fördern Sie die Kinder, in Ihren Fähigkeiten
• Wenden sie den Nachteilsausgleich an
• Kooperieren Sie mit Eltern und externen Förderinstitutionen
• Werben Sie bei Ihren Kollegen für Akzeptanz gegenüber diesem Thema
• … und kommen Sie somit Ihrem Bildungsauftrag nach.

Die Aufgabe der Politik, Justiz, und Verwaltung:

• Arbeiten Sie daran und achten Sie darauf, das die Gesetze und Erlasse,
auch und vielleicht ganz besonders, im Sinne der WHO, angewandt und eingehalten werden.
Und bitte bauen Sie nicht noch mehr unnötige und bürokratische Hürden auf.
Denn wie heißt es so schön in NRW: Kein Kind soll zurück bleiben!

Kurz gefasst, unser Ziel ist:
Der Aufbau einer fachlich kompetenten, gut vernetzten, regionalen Beratung, Hilfe zur Selbsthilfe und Aufbau eines pädagogisch sinnvollen Förderprogramms.

Angelegt ist dies als ein Pilotprojekt welches auch auf andere Städte und Kommunen übertragen werden kann.